Artikel-Schlagworte: „Lebenslanges Lernen“

Grundtvig: Lernpartnerschaften (Austausch, Kooperation)

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 21. Februar 2013.

Zielsetzung: Förderung der Zusammenarbeit von Erwachsenenbildungseinrichtungen in Europa in einem Themenbereich von gemeinsamen Interesse. Sowohl der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Themen der Erwachsenenbildung als auch die Zusammenarbeit steht im Mittelpunkt. Dieser Austausch von Erfahrungen, Verfahren und Methoden soll zum gesteigerten Bewusstsein für die kulturelle, soziale und wirtschaftliche Vielfalt Europas und zu einem verbesserten Verständnis für die Bereiche gemeinsamen Interesses in der Erwachsenenbildung beitragen.

Weiters muss ein gemeinsames Projektergebnis erarbeitet werden, z.B. Vertiefung der Kenntnisse des gewählten Themas oder Fachgebiets; Steigerung der Motivation zum Sprachenlernen; Förderung Teamarbeit und soziale Beziehungen; Stärkung des Einsatzs von IKT; Unterstützung der europäischen Dimension in der Bildung und Stärkung der Erfahrung beim Planen und Durchführen von Projektaktivitäten.

Aktivitäten: Projekttreffen zwischen den beteiligten Einrichtungen; Austausch und Studienbesuche; Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken mit ausländischen Partnereinrichtungen; Erstellung, Veröffentlichung und Verbreitung der Dokumentation über die Zusammenarbeit; künstlerische Darbietungen und Aufführungen; Organisation von Ausstellungen, Produktion und Verbreitung von Informationsmaterial und Verbreitung von Projekterfahrungen und -ergebnissen.

Konkrete Förderung: von Mobilitäten (4 9.000,-, 8 13.000,-, 12 17.000,-, 24 24.000,-), Pauschalzuschuss.

Teilnahmevoraussetzung: Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus mindestens 3 unterschiedlichen teilnahmeberechtigten Ländern (EU- und EWR-Staaten, Türkei), davon mindestens 1 EU-Mitgliedsland.

Einreichstelle: Nationalagentur Lebenslanges Lernen.

Projektdauer: 24 Monate.

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.

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Leonardo: Innovationstransfer – Einführung und Verbesserung von bestehendem Wissen

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 31. Jänner 2013. Bei österreichischer Nationalagentur Lebenslanges Lernen.

Zielsetzung: Angestrebt wird ein Innovationstransfer bestehender Ergebnisse, Produkte oder Konzepte und die Erzeugung von Synergien, um die Qualität und Attraktivität der beruflichen Bildung zu erhöhen. Vorhandene Innovationen sollen durch multilaterale Kooperation in neue rechtliche, systemische, sektorale, sprachliche, soziokulturelle und geografische Kontexte übertragen werden. Innovationsentwicklung soll lediglich in einem geringen Ausmaß stattfinden, der Schwerpunkt soll auf der Praxis (Anpasung, Erprobung, Integration in ein Berufsbildungssystem und die Berufsbildungspraxis) liegen.

Geförderte Projekte: Innovationen im Hinblick auf berufliche Lehrgänge, Instrumente, Materialien, Methoden für die Berufsbildung, berufliche Standards, Leistungspunktesysteme, Erfahrungen oder Lehren aus Politikgestaltung und Gesetzgebung, die auf andere Länder übertragen werden können. Die Innovation darf nicht älter als 5 Jahre alt sein. Zum besseren Kennenlernen der Partner sind speziell geförderte Kontaktseminare (1–5 Tage, für 1 Person) und vorbereitende Besuche (1–3 Tage, für eine Person) möglich. – Für 2012 wurden sechs, sehr allgemeine europäische Prioritäten ermittelt.

Konkrete Förderung: Gefördert werden Tagessätze für Personal und Auslandsaufenthalt. Maximaler Zuschuss 150.000,- Euro pro Jahr (Zuschuss von max. 75% der förderfähigen Kosten).

Europäische Prioritäten:

  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Berufsbildung und Arbeitswelt
  • Unterstützung der Aus- und Weiterbildung von Lehrenden, von Ausbildungs- und Betreuungspersonal und Personen, die berufsbildende Einrichtungen leiten
  • Förderung des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen
  • ECVET für Transparenz und Anerkennung von Lernergebnissen und Qualifikationen
  • Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme
  • Strategien zur Senkung der Abbrecherquoten in beruflicher Erstausbildung

Förderung der Zusammenarbeit zwischen Berufsbildung und Arbeitswelt; Unterstützung der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, Ausbildern und Betreuern in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und von Leitern von berufsbildenden Einrichtungen; Förderung des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen; Entwicklung und Transfer von Mobilitätsstrategien; ECVET für Transparenz und Anerkennung von Lernergebnissen und Qualifikationen; Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme

Teilnehmer: Berufsbildende Schulen und Einrichtungen (außer tertiärer Bildungssektor), Unternehmen, Einzelpersonen.

Teilnahmevoraussetzung: Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus mindestens 3 unterschiedlichen teilnahmeberechtigten Ländern (EU- und EWR-Staaten, Türkei), davon mindestens 1 EU-Mitgliedsland.

Projektdauer: 12, 18 oder 24 Monate.

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.

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Grundtvig: Flankierende Maßnahmen (Vernetzung, Informationskampagnen, Konferenzen)

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 31. Jänner 2013.

Zielsetzung: Förderung von ergänzenden Maßnahmen zur Erreichung der Grundtvig-Ziele.

Konkrete Förderung: u.a. die Durchführung von großen, europäischen Konferenzen Sensibilisierungsmaßnahmen, wie zielgerichtete Werbe- und Informationskampagnen, Aufbau von europäischen Vereinigungen zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung.

Einreichstelle: Europäische Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel.

Teilnahmevoraussetzung: Anstragstellung durch eine Institution der europäischen Erwachsenenbildung.

Projektdauer: 1 Jahr.

Konkrete Förderungen: Max. 150.000,- Euro und 75% der Projektsumme.

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.

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Grundtvig – Kooperationsprojekte und Netzwerke: Multilaterale Projekte

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 31. Jänner 2013.

Zielsetzung: Förderung der zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen europäischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Die Projekte sollen konkrete und innovative Ergebnisse und Produkte hervorbringen. Häufig umfasst dies Pilotprojekte in strategischen Gebieten sowie das Erstellen von hochwertigem Lehrmaterial.

Konkrete Förderung: u.a. für Entwicklung und Weiterentwicklung von Lehrangeboten; Initiativen zur besseren Nutzung von Lernangeboten und Strategien zur Politikentwicklung.

Einreichstelle: Europäische Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel .

Projektdauer: 1–3 Jahre.

Konkrete Förderungen: Max. 150.000,- Euro pro Jahr, 300.000,- Euro insgesamt und max. 75% der Fördersumme.

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.

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Leonardo: Flankierende Maßnahmen (Vernetzung, Verbreitung von Projektergebnissen)

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 31. Jänner 2013.

Zielsetzung: Förderung von Zielen und Ergebnissen von Leonardo da Vinci-Projekten (Kommunikationsaktivitäten, thematisches Monitoring von Projekten und Verbreitung und Nutzung von Ergebnissen).

Aktivitäten: Information und Kommunikation zur besseren Sichtbarkeit von Aktivitäten und Ergebnissen von Programmen; Thematische Vernetzung laufender Projekte zu ähnlichen Themen zur effektiveren Verbreitung und Nutzung der besten Ergebnisse (z.B. Treffen zum Erfahrungsaustausch, Organisation themenbezogener europäischer Preise oder thematischer Sommer-Akademien usw.); Sammeln und Bereitstellen von Informationen über Projektergebnisse, etwa durch gemeinsame Datenbanken; Konferenzen und Veranstaltungen zur Verbreitung und Nutzung von Ergebnissen, die Projekte mit potenziellen Anwendern zusammenführen.

Europäische Prioritäten:

  • Kommunikation zur besseren Sichtbarkeit von Aktivitäten und Ergebnissen von Programmen
  • Thematische Vernetzung laufender, ähnlicher Projekte zur effektiveren Verbreitung und Nutzung der besten Ergebnisse (z.B. Treffen zum Erfahrungsaustausch, Organisation themenbezogener europäischer Preise oder thematischer Sommer-Akademien)
  • Sammeln und Bereitstellen von Informationen über Projektergebnisse (z.B. gemeinsame Datenbanken)
  • Veranstaltungen zur Dissemination und Nutzung von Ergebnissen, um Projekte und potenzielle AnwenderInnen zusammenzuführen

Einreichstelle: Europäische Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel.

Projektdauer: Max. 12 Monate.

Konkrete Förderungen: Max. 150.000,- Euro und max. 75% der Fördersumme

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.

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Lebenslanges Lernen: Leonardo da Vinci – Berufsbildungsförderung: Austausch-, Kooperations- und Innovationsaktivitäten

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: Maßnahmenspezifisch, zwischen 31. Jänner und 21. Februar 2013.

Hintergrund: Die Leonardo-Programmline bildet einen Teil des großen, auf lebenslanges Lernen (PLL) ausgerichtete Bildungs- und Mobilitätsprogramms der EU (die anderen sind Comenius, Erasmus und Grundtvig sowie ein Querschnittprogramm und das Programm Jean Monnet). Zielgruppe des EU-Bildungsprogramms, für das 2007–2013 fast 7 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, sind alle Lernenden und Lehrenden. Die Förderung von Schlüsselkompetenzen und der beruflich orientierte Sprachenerwerb sowie die integrierte Kombination von Fachinhalten und Fremdsprachenlernen sind eine übergreifende Priorität von allen Leonardo-Projekten. Ebenso ist die Förderung von KMUs ein Schwerpunkt.

Zielsetzung breit gefächert: Förderung und Steigerung der Mobilität, inklusive deren Qualität, von Individuen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (berufliche, sprachliche, kulturelle Kompetenz); Förderung von Systemen, Einrichtungen und Verfahren der beruflichen Aus- und Weiterbildung (außer tertiärer Sektor – für diese gilt das Erasmus-Programm); Erhöhung der Attraktivität von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch Kooperations- und Innovationsförderung.

Geförderte Projekte: Konkretes Auslandspraktikum (Zuschuss, nicht voll kostendeckend bis maximal 75% der Projektsumme), Partnerschaften (Einstieg in die Kooperation), Netzwerke (Konferenz, Bericht, Trainingskonzept u.Ä.m. zur Systematisierung und Dissemination bestehenden Wissens), Innovationstransfer (geografische, soziokulturelle, sprachliche und rechtliche Aspekte) sowie Innovationsentwicklung (neue Inhalte, Methoden und Verfahren in der Berufsbildung)

Zielgruppe sehr breit gefasst: Einzelpersonen in der beruflichen Bildung und am Arbeitsmarkt (SchülerInnen, Lehrlinge, Universitätsabsolventen, generell Personen auf dem Arbeitsmarkt, Lehrpersonal, AusbilderInnen – Praktikum oder Auslandsaufenthalt) sowie sämtliche Einrichtungen in der beruflichen Weiterbildung im weitesten Sinne (berufsbildende Schulen, Universitäten, BerufsberaterInnen, Sozialpartner, Kammern), NGOs und generell Unternehmen.

Maßnahmen: individuelle Mobilitätsförderung, vorbereitende Besuche, Partnerschaften, Netzwerke, kooperative Innovationsprojekte, Innovationstransfer

Förderung: jeweils nicht-kostendeckende Pauschalzuschüsse, teilweise vom Besuchsland abhängig

Europäische und nationale Prioritäten: Zu bestimmten Programmlinien wurden bestimmte, sehr allgemein gehaltene Prioritäten formuliert (siehe dort).

Teilnahmevoraussetzung: Einzelpersonen aus den teilnehmenden Ländern sowie (für Kooperationen) Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus mindestens 3 unterschiedlichen teilnahmeberechtigten Ländern (EU- und EWR-Staaten, Türkei), davon mindestens 1 EU-Mitgliedsland

Projektdauer: Maßnahmenspezifisch, von wenigen Wochen bis mehrere Jahre

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.


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Leonardo da Vinci: Partnerschaften (Austausch, Produktentwicklung)

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 21. Februar 2013.

Zielsetzung: Partnerschaften sind kleine Kooperationen, die den Einstieg in die multilaterale Zusammenarbeit im Rahmen von Leonardo mit Partnern aus anderen europäischen Ländern in der beruflichen Weiterbildung eröffnen. Das Programm zeichnet sich durch vereinfachte Abläufe und geringe Bürokratie aus und zielt speziell auf Projektunerfahrene. Sie können, müssen aber nicht einem Leonardo-Innovationstransferprojekt vorausgehen.

Geförderte Projekte: Die Partner arbeiten prozess- und ergebnisorientiert zu einem Thema von gemeinsamem Interesse zusammen. Der Schwerpunkt kann auf der Mobilität von Auszubildenden oder der Mobilität von verantwortlichen Personen in der beruflichen Bildung liegen. Ergebnis soll ein Produkt sein, das im Rahmen der Kooperation und auch darüber hinaus angewendet und verbreitet werden kann. Produkte können ein gemeinsamer Bericht, eine Konferenz, eine CD oder ein Trainingskonzept für einen bestimmten Bereich der beruflichen Bildung sein.

Beispiele für geförderte Projekte sind: Entwicklung von Beratungsmaßnahmen für die Berufsausbildung und die bessere Verbindung zur Arbeitswelt; Antworten auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes, speziell KMUs; Erhöhung der Qualifikation von BerufsausbildnerInnen; Kooperationen, um EU-weite Standards auf den unteren Ebenen zu implementieren und testen.

Konkrete Förderung: Gefördert wird die Mobilität (gegenseitige Besuche) mit 8.000,- (4 Mobilitäten) bis zu 24.000,- Euro (24 Mobilitäten). Die Fördermittel sind ein Zuschuss zu den Sach- und Fahrtkosten und werden als Pauschale gewährt. – 2010 wurden 40 österreichische Projekte gefördert, die von Bildungseinrichtungen, Unternehmen (z.B. Unternehmensberatern) und Gemeinden eingereicht worden sind.

Europäische und nationale Prioritäten: keine.

Teilnehmer: Berufsbildende Schulen und Einrichtungen, Sozialpartner, Unternehmen, EntscheidungsträgerInnen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.

Teilnahmevoraussetzung: Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus mindestens 3 unterschiedlichen teilnahmeberechtigten Ländern (EU- und EWR-Staaten, Türkei), davon mindestens 1 EU-Mitgliedsland.

Einreichstelle: Es gibt nationale Aufrufe, die die europäischen Prioritäten konkretisieren und ergänzen. Eform-Antragstellung über die österreichische Nationalagentur Lebenslanges Lernen.

Projektbeginn: 1. August 2013

Projektdauer: 24 Monate

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Leonardo: Innovationsentwicklung – Entwicklung neuer Inhalte und Verfahren

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 31. Jänner 2013.

Zielsetzung: Förderung von Projekten, die im Rahmen einer transnationalen Kooperation, die Berufsbildungssysteme insbesondere durch die Entwicklung von Innovationen (Inhalte, Methoden, Prozesse) und vorbildlichen Verfahren verbessert.

Geförderte Projekte: Es müssen vollkommen neue Lösungen entwickelt werden, mit denen mehrere Staaten eine gemeinsame Herausforderung begegnen können. Die Innovation soll auf die institutionelle Berufsbildung oder auf formale, nicht-formale oder informelle Lernprozesse abzielen und sektorale, lokale oder regionale Ansätze verfolgen.

Projektergebnis muss ein neues Produkt, ein neuer Inhalt oder ein neues Verfahren sein. Gefördert werden die Entwicklung und Erprobung (Testlauf, z.B. Übertragung von einem nationalen Kontext auf andere Teilnehmerländer) von Materialien und Konzepten. Die Projekte sollen einen klar strukturierten Plan zur Nutzung und Verbreitung der Produkte und Ergebnisse (Valorisation) beinhalten. Sie sollen so konzipiert werden, dass sie transferiert und leicht an veränderte Entwicklungen angepasst werden können, allerdings werden keine reinen Bildungsmaßnahmen oder Trainingsaktivitäten gefördert.

Konkrete Förderung: Der Zuschuss der EU beläuft sich auf max. 200.000,- Euro pro Jahr und max. 75% der Gesamtkosten.

Europäische Prioritäten: europäische Kreditpunktesystem für die Erstausbildung (ECVET) für Transparenz und Anerkennung von Lernergebnissen und Qualifikationen; Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme sowie Entwicklung beruflicher Kompetenzen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Arbeitsmarkts.

Teilnehmer: Berufsbildende Schulen und Einrichtungen, Sozialpartner, Unternehmen, EntscheidungsträgerInnen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene (allerdings nur juristische Personen).

Teilnahmevoraussetzung: Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus mindestens 3 unterschiedlichen teilnahmeberechtigten Ländern (EU- und EWR-Staaten, Türkei), davon mindestens 1 EU-Mitgliedsland.

Einreichstelle: Europäische Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel.

Projektdauer: Min. 12 – max. 36 Monate.

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.

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Leonardo: Netzwerke (ExpertInnen-Verbund, Systematisierung und Verbreitung von Innovationen)

Freitag, 12. Oktober 2012

Einreichfrist: 31. Jänner 2013

Zielsetzung: die Stärkung der Zusammenarbeit verschiedener Akteure in der Berufsbildung sowie die Zusammenführung und Verbreitung von bestehendem Wissen in der Berufsbildung von Netzwerkpartnern, regionalen bzw. sektoralen Initiativen oder früheren Leonardo-Programmen. Weiters angestrebt werden Austausch-Aktivitäten im Bereich “Good Practice” sowie die Ermittlung von Entwicklungsbedarf und Qualifikationsbedarf in der beruflichen Bildung.

Dem Netzwerk sollen Experten und Multiplikatoren aus dem öffentlichen und privaten Bereich angehören. Insbesondere die Mitwirklung von politischen EntscheidungsträgerInnen soll den Fortbestand des Netzwerks nach Projektablauf sichern helfen.

Netzwerke stärken die Qualität und die europäische Dimension in der Berufsbildung und machen Aktivitäten und Angelegenheiten des öffentlichen Interesses besser sichtbar.

Geförderte Projekte: Bildung eines ExpertInnenverbundes (öffentlicher und privater Sektor) zwecks Systematisierung von Trends und die Dissemination von Innovationen (nicht zuletzt an die EU-Instanzen) in Europa. Dieser Verbund kann folgende Projekte durchführen: Sammeln, Ordnen und Weiterentwickeln von europäischem Fachwissen und innovativen Ansätzen; bessere Analyse und Prognose hinsichtlich Qualifikations- und Kompetenzbedarf sowie Verbreitung von über das Netz und über Projekte gewonnenen Ergebnissen in Fachkreisen innerhalb der Europäischen Union. Die Erweiterung des Wissens wird nicht angestrebt, sondern die Systematisierung von bestehenden Erkenntnissen.

Konkrete Förderung: Der Zuschuss beläuft sich auf maximal 200.000,- Euro pro Jahr und max. 75% der Gesamtkosten.

Europäische Prioritäten: Zusammenarbeit zwischen Berufsbildung und Arbeitswelt (Austausch von Informationen und Erfahrungen sowie Gemeinsame Konzepte, Verfahren und Instrumente im Einklang mit der Initiative “Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen”) sowie Entwicklung von Mobilitätsstrategien (Bessere Mobilität in der Berufsbildung sowie Ideen, Strategien und Strukturen im Bereich der Lernmobilität sollen ermittelt, gefördert und verbreitet werden – möglichst auch unter Interessenten außerhalb des Netzwerks).

Teilnehmer: Berufsbildende Schulen und Einrichtungen, Sozialpartner, NGOs, Unternehmen, EntscheidungsträgerInnen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.

Teilnahmevoraussetzung: Mindestens 3 Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus mindestens 3 unterschiedlichen teilnahmeberechtigten Ländern (EU- und EWR-Staaten, Türkei), davon mindestens 1 EU-Mitgliedsland.

Einreichstelle: Europäische Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel.

Projektdauer: Min. 12 Monate – max. 36 Monate

Diese Förderschiene ist Teil des Programms Lebenslanges Lernen.

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EU-Programm Lebenslanges Lernen: Förderung von Schul-, Hochschul-, Berufs- und Erwachsenenbildung

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Einreichfristen: Programm- und maßnahmenspezifisch (siehe dort)

Geförderte Projekte: Das Programm Lebenslanges Lernen (PLL) besteht im Jahr 2013 zum letzten Mal aus vier sektoralen Programmen – 2014 wird auf das EU-Bildungsprogramm umgestellt:

Hinzu kommen ein Querschnittsprogramm (horizontales Programm), das sich auf sektorübergreifende Bereiche konzentriert (politische Zusammenarbeit und Innovation in Bezug auf lebenslanges Lernen, Sprachen, Entwicklung von innovativen IKT-gestützten Inhalten, Verbreitung und Nutzung von Ergebnissen, Studien, vorbereitende Besuche/Kontaktseminare), und das Programm Jean Monnet zur Unterstützung von Lehre, Forschung und Reflexion über den europäischen Integrationsprozess und wichtiger europäischer Einrichtungen und Vereinigungen.

Das Programm für lebenslanges Lernen unterstützt u.a. folgende Arten von Maßnahmen bzw. Projektarten: Austauschprogramme im Bildungsbereich (Lernende und Lehrende), multilaterale Projekte, Netzwerke, Studien, flankierende Maßnahmen.

Förderbare Kosten: Personalkosten, Aufenthaltskosten, Reisekosten, Fortbildungskosten (Kurs- & Seminargebühren, pädagogische, sprachliche und kulturelle Vorbereitung), Ausrüstungskosten, Untervergabekosten (Beschaffungsaufträge) und sonstige Kosten; indirekte Kosten (Bürobedarf, Kommunikations- & Infrastrukturkosten).

Antragsteller: alle Personen aus dem Bildungsbereich (u.a. Schüler, Studierende, Personen in Aus- und Weiterbildung, Lehrkräfte, Ausbildner, Einrichtungen oder Organisationen, die Lernangebote bereitstellen, Sozialpartner, Unternehmen, NGOs uvm.) aus einem EU27-Land bzw. aus Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Kroatien, der Türkei bzw. einem „überseeischem Gebiet“. Kooperation mit Drittstaaten möglich.

Förderung: Stückkosten oder Rückerstattung von bestimmten Prozentsätzen der förderfähigen Kosten.

Weitere Informationen finden Sie hier bzw. auf der Homepage der österreichischen Nationalagentur Lebenslanges Lernen (OEAD)

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