Interessant für UmweltsystemwissenschafterInnen: WWTF fördert die Beforschung urbaner Räume

16.12.2016

Einreichschluss: 19. Jänner 2017, 14:00 Uhr (für den Kurzantrag)

Der Call steht unter dem Titel „Environmental Systems Research: Urban Environments“. Es sollen Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen gefunden werden, welche die Umweltsystemforschung in urbanen Räumen beschäftigen. Hoch bewertet wird hierbei die Vernetzung von WissenschafterInnen und Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Disziplinen.

Wer ist förderbar?
Gefördert werden Wiener universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie WissenschafterInnen. Auch ForscherInnen, die für dieses Projekt nach Wien kommen möchten, steht die Einreichung offen, solange die Projektleitung für die Dauer des Projekts mit einer Wiener Forschungseinrichtung / Universität verbunden ist. Junge ForscherInnen (gemessen am akademischen Alter, beginnend ab Postdoc-Level) werden speziell ermutigt, als ProjektleiterInnen einzureichen.

Förderbare Projekte – Anforderungen
Gesucht sind wissenschaftliche Projekte (2-4 Jahre) im Bereich der Umweltsystemwissenschaften, die sich mit Problemstellungen der urbanen Umwelt in einer ganzheitlichen Weise beschäftigen und zur Weiterentwicklung des Verständnisses von Mensch-Umwelt Interaktionen beitragen.
Es können physische, chemische, hydrologische, biologische, soziale, technologische und/ oder ökonomische Prozesse untersucht werden. Besonders die Interaktion zwischen den verschiedenen Sphären ist von Interesse – inter- / transdisziplinäre Projekte unter Beteiligung von Sozial- und Humanwissenschaften sind besonders erwünscht.

Förderbare Kosten
Förderbar sind Drittkosten, Kosten für Personal, Ausstattung, Versuchsmaterialien, Material (kleine Geräte bis zu 1.500 Euro), Veranstaltungen, Reisen, Publikationskosten etc.
Overheads werden im Ausmaß von bis zu 20% der förderbaren Kosten gefördert.
Die Hauptaktivitäten innerhalb des Projektes sollen in Wien stattfinden, allerdings kann sich das Team aus internationalen Mitgliedern zusammensetzen und 20% der Förderung können für Aktivitäten außerhalb Wiens vergeben werden.
Nicht-Personalkosten können maximal 25% der Förderung betragen.
Unternehmen als Partner können nicht gefördert werden, aber teilnehmen.
zu den Personalkosten: Minimumgehalt soll orientiert sein an Kollektivvertrag der Österreichische Universitäten oder an Entlohnung von Personal in nicht universitären Forschungseinrichtungen, wofür die Standards des FWF heranzuziehen sind (www.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/personalkostensaetze)

Förderung
dem Call gewidmetes Förderbudget: insgesamt 4 Mio. Euro
Förderungssumme: zwischen 200.000 € und 650.000 €

Auszahlung
Auszahlungen erfolgen in Abstimmung auf den Finanzplan. Bei größeren Vorhaben sind in der Regel halbjährliche Zahlungen im Voraus und jährliche Berichtslegungen vorgesehen.

Einreichung, Ablauf und Auswahl
zweistufiger Einreichprozess:
Kurzanträge (EN) müssen bis 19. Jänner 2017, 14:00 Uhr online eingereicht werden. Sie sollen die Idee des interdisziplinären Forschungsprojekts zusammenfassen. Eine internationale Jury wählt daraus jene Projekte, die einen Vollantrag (online und Druckversion) einreichen können. Vollanträge (EN) sind bis zum 18. Mai 2017, 14:00 Uhr einzureichen.
Die finalen Entscheidungen fallen im Oktober 2017, für November ist die Vertragsunterzeichnung angedacht, Projektstart wäre dann im Dezember 2017.

Kontaktpersonen
Elisabeth Nagl, MSc, LLB.oec
Programm Managerin
Tel: +43 1 402 31 43 – 19
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Dr.in Donia Lasinger
Stellvertretende Geschäftsführerin
Tel: +43 1 402 31 43 – 16
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Mehr Informationen:
Ausschreibung auf der WWTF-Website
Call-Details (EN)

         


Kontaktieren Sie gerne die Autorin dieses Artikels:
Petra Busswald, busswald@akaryon.comPetra



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Förderstelle:
Förderregion: Wien
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