Der Fonds Gesundes Österreich fördert Gesundheitsprojekte in Gemeinden

31.10.2018

Einreichfrist: Größere Projekte 10. Jänner 2019 (kleinere laufend)

„Auf gesunde Nachbarschaft! Der Fonds Gesundes Österreich fördert hier Projekte von Kommunen, die etwas für die Gesundheit ihrer BewohnerInnen tun wollen.

Wer ist förderbar?

  • Gemeinden, Städte oder andere kommunale Verwaltungsbehörden mit eigener Rechtspersönlichkeit – sie können die Projekte selbst beantragen
  • Stadtteile oder Bezirke größerer Städte und ohne Rechtspersönlichkeit – sie können in Kooperation mit regionalen Gesundheitsförderungseinrichtungen den Antrag stellen

Thematischer Fokus

  • PsychoSOZIALE Gesundheit – Zusammenleben gesundheitsfördernd gestalten
  • Gesundheitliche Chancengerechtigkeit – Wissen entwickeln, gute Praxis verbreiten
  • Gendergerechte Gesundheitsförderung und Diversität

Förderbare Projekte – Anforderungen
Es geht um Gesundheitsförderung in Kommunen (Wohnumfeld, Grätzel, Siedlung, Gemeinde, Stadt) durch Stärkung der sozialen Netzwerke zum Beispiel. (Im unten verlinkten Projektleitfaden finden Sie Anregungen. Bereits durchgeführte Projekte sind vielleicht auch eine Inspiration. Den Link zu diesen setzen wir ebenfalls unten.)

Alle Projekte in der Förderschiene müssen den Titel „Gemeinsam gesund in xxx (Name der Gegend)“ führen. Sie können sich an alle EinwohnerInnen richten.

Besonderes Augenmerk soll auf die soziale Einbindung und Unterstützung von Personengruppen gelegt werden, die weniger am sozialen Leben teilhaben oder hohen Belastungen ausgesetzt sind. Das sind beispielsweise neu zugezogene Personen, Menschen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, Eltern von Babys und Kleinkindern, Alleinerziehende, ältere Menschen, MigrantInnen, Personen mit wenig Einkommen, Menschen mit Behinderungen, Personen mit besonderen Betreuungspflichten etc.

Das Projekt muss aus mehreren aufeinander abgestimmten Aktivitäten bestehen (beispielsweise Bedürfniserhebung, Planung und Umsetzung von Maßnahmen, Abschlussveranstaltung, Verankerung erfolgreicher Aspekte)

Projektdauer: 12-24 Monate

Förderbare Kosten
Es können Projekte mit Gesamtprojektkosten in folgender Höhe eingereicht werden:
• kommunale Settings bis 2.000 EinwohnerInnen: 5.000 bis 10.000 €
• bis 10.000 EW: 7.500-15.000 €
• > 10.000 EW: 10.000-20.000 €
Förderbar sind unter anderem Personalkosten, Sachkosten, Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, Kosten für externe Evaluation

Förderung
50 Prozent der anerkannten Gesamtprojektkosten, der Rest muss von den EinreicherInnen oder von anderen FinanziererInnen gedeckt werden

Auszahlung
Die Auszahlung kann in Teilbeträgen erfolgen. Die Auszeichnung der 1. Rate erfolgt nach Unterzeichnung des Fördervertrags. Der genaue Ablauf wird in der Fördervereinbarung festgelegt.

Einreichung, Ablauf und Auswahl
Förderanträge müssen mittels Online-Antrag im FGÖ-Projektguide (https://projektguide.fgoe.org/)
gestellt werden, zusätzlich ist ein Unterschriftenblatt postalisch oder per Mail an den FGÖ zu schicken. Es wird empfohlen, Projekte zumindest vier Monate vor dem geplanten Projektbeginn einzureichen. Die Bearbeitung von Förderanträgen dauert derzeit nämlich in der Regel bis zu vier Monate. Bereits vor dem Datum der Einreichung begonnene Projekte können nicht gefördert werden.

Termine
Förderanträge mit einer beantragten Summe bis zu 72.000 € können jederzeit eingereicht werden. Hier entscheidet „nur“ die Geschäftsstelle des Fonds Gesundes Österreich.
Förderanträge mit einer beantragten Fördersumme ab 72.000 € werden zusätzlich vom wissenschaftlichen Beirat geprüft und ein Kuratorium entscheidet. Dieses tagt mindestens zwei Mal im Jahr und es gibt Einreichfristen. Die nächste Frist endet am Donnerstag, dem 10. Jänner 2019.

Kontakt
Anna Krappinger, MA
Gesundheitsreferentin für die Themenbereiche kommunale Gesundheitsförderung, Migration und Integration
+43 1 895 04 00-723
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Weitere Infos finden Sie auf der Website und im Leitfaden für diese Förderschiene sowie in der Übersicht bereits durchgeführter Projekte.

         


Kontaktieren Sie gerne die Autorin dieses Artikels:
Petra Busswald, busswald@akaryon.comPetra



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