Artikel-Schlagworte: „Soziale Projekte“

Social Entrepreneurship Challenge – Austrian Development Agency fördert Ideen für Entwicklungszusammenarbeit

Samstag, 12. Dezember 2015

Einreichfrist: 15. Dezember 2015 bis 31. März 2016

Armutsminderung, Schutz natürlicher Lebensräume, Friedensförderung – effektive und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit gträgt hierzu wesentlich bei. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) fördert deshalb mit insgesamt 1 Million Euro Ideen und Potenziale von Social Entrepreneurs, die in diesem Bereich etwas entwicklen und umsetzen wollen.
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Gesundheitliche Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 13. Mai 2015

Einreichfrist: 30.06.2015

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger schreibt derzeit ein Förderprogramm aus, das sich zum Ziel setzt die gesundheitliche Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Finanziert wird das Programm über den Rahmen-Pharmavertrag, mit dem sich pharmazeutische Unternehmen und der pharmazeutische Großhandel dazu verpflichten,  die Leistungsfähigkeit der sozialen Krankenkassen, insbesondere auch gegenüber dem Patienten, zu unterstützen. Auch 2015 stehen wieder 1,5 Mio. Euro zur Förderung von Projekten zur Verfügung.  (mehr …)

Mit sozialen Projekten Sinn stiften!

Donnerstag, 18. September 2014

Ein Konsortium aus österreichischen Stiftungen unterstützt seit dem Jahr 2010 soziale Projekte in Österreich. Das gemeinsame Ziel der SinnStifter ist es, innovative soziale Initiativen zu unterstützen oder selbst ins Leben zur rufen. Dafür werden nicht nur finanzielle Mittel eingesetzt; die Stifter und Stiftungsvertreter engagieren sich auch persönlich für die Projekte und unterstützen Sie mit ihrem Know-How und ihren Netzwerken. Die ausgewählten Projekte sollen “Steine ins Rollen bringen” – sie sollen als vorbildliche Lösungen dienen können, sie sollen wachsen können und sie sollen möglichst viele Menschen zum Mitmachen animieren.

 

Mittlerweile stehen schon 8 Stiftungen hinter dem Projekt:

ERSTE Stiftung: Seit 2007 vergibt die Stiftung alle zwei Jahre den ERSTE Foundation Award for Social Integration. Es werden Projekte gesucht, die sich auf innovative Weise und damit beispielhaft für die soziale Integration von Menschen in ihrem Umfeld eingesetzt haben. Die Unterstützung erfolgt durch Preisgelder, PR und Zugang zu einem internationalen Netzwerk. Seit 2008 wird außerdem der Igor Zabel Award for Culture and Theory alle zwei Jahre an KunsthistorikerInnen und Theoretiker aus Zentral- und Osteuropa verliehen. Ausgezeichnet wird eine bedeutende Persönlichkeit des kulturellen Lebens, deren Werk dazu beigetragen hat, dass die visuelle Kultur in Zentral- und Südosteuropa und das Wissen über sie international bekannter geworden ist.
ESSL Foundation: Vergibt jährlich den Essl Social Prize. Preisträger sollen für ihre herausragenden Leistungen im sozialen Bereich ausgezeichnet werden.
HUMER Privatstiftung: Die Stiftung hat schon in ihrer Gründungsurkunde die Förderung von Sozialem, Kunst und Kultur festgelegt.
KATHARINA TURNAUER Privatstiftung: Die Projekte sind größtenteils an die Constantia Industrie angelehnt, d.h. es werden Menschen im Umfeld der Industrie unterstützt, oder die einzelnen Firmen und ihre Mitarbeiter helfen bei von der Stiftung initiierten Sozialprojekten mit.
SCHWEIGHOFER Privatstiftung: Mit dem alle 2 Jahre ausgeschriebenen und mit € 300.000,- dotierten Schweighofer Prize werden europaweit Innovationen im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft gefördert.
UNRUHE Privatstiftung: Seit 2005 wird jährlich am 1. Mai der Preis SozialMarie ausgelobt. Mit der SozialMarie wird soziale Innovation ausgezeichnet. Ziel der SozialMarie ist es innovative soziale Ideen und deren Umsetzung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, sowie die Vernetzung von Sozialprojekten zu fördern.
ANDRA Privatstiftung: Die Andra Privatstiftung unterstützt in sozialer Verantwortung Projekte im Bereich der Ausbildung und Erziehung, z.B. Kunstprojekte.
DREYER Charity Fund: eine kleinere philanthropische Initiative mit Sitz in Salzburg, die sich u.a. beim Kinderschutzzentrum Salzburg engagiert.

 

Beispiele für schon umgesetzte SinnStifter-Projekte sind die Gründungsmillion, die die Existenzgründung von Arbeitslosen finanziert, und das „Tu was, dann tut sich was“-Festival, für das Vereine, Sozialorganisationen und Einzelpersonen aufgerufen werden Projekte zum Thema zivilgesellschaftliches Engagement und Armut einzureichen.

 

Zusätzliche Infos zu SinnStifter

Ashoka unterstützt Social Entrepreneurs

Donnerstag, 3. Mai 2012

Laufende Einreichung

„Ashoka ist weltweit die führende Organisation zur Förderung von SozialunternehmerInnen (oder Social Entrepreneurs) – Gründerinnen und Gründer, die mit innovativen Konzepten, Kreativität und eigenem Risiko gesellschaftliche Probleme lösen.“  So beschreibt sich die Organisation selbst auf ihrer Website.

Ashoka (Sanskrit für „das aktive Überwinden von Missständen“) ist  in fast 70 Ländern aktiv und hat seit den Anfängen im Jahr 1980 an die 2.000 Social Entrepreneurs nicht nur finanziell sondern auch durch Beratung, Vernetzung, Kontakte und Sichtbarkeit unterstützt. Seit Anfang 2011 gibt es in Österreich eine Niederlassung um hierzulande Social Entrepreneurs zu fördern und somit zu Ashoka Fellows zu machen. Passende Vorhaben können laufend online zur Nominierung vorgeschlagen werden. Außerdem sucht ashoka Österreich auch Personen, die Social Entreprenneurs vorschlagen können.

Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Kriterien, die ashoka fellows bzw. ihre Vorhaben erfüllen müssen:

– Es muss sich um einen Social Entrepreneur handeln, der ein drängendes gesellschaftliches Problem IN ÖSTERREICH lösen möchte.

– Das Potential eines nachhaltigen gesellschaftlichen Wandels muss erkennbar sein (keine Förderung von Einzelprojekten, wie zB Bau einer Schule).

– Es muss sich um einen neuen Lösungsansatz handeln.

– Die Idee muss soweit ausgereift sein, dass es zumindest bereits ein erstes Pilotprojekt gibt.

– Eine Verbreitung auf nationaler bzw. internationaler Ebene muss Teil des Konzepts sein.

Eine ausführliche Erläuterung der Kriterien sowie Informationen zum mehrstufigen Auswahlprozess finden Sie hier.

Die Nominierung eines Social Entrepreneurs ist jederzeit möglich.

Crowd Funding: Sozial innovative Projekte

Freitag, 24. Juni 2011

Crowd Funding funktioniert wie eine Art Marktplatz für sozial innovative Anliegen: Projekt-InitiatorInnen mit kreativen Ideen werden durch eine Web-Plattform mit Menschen zusammen gebracht, die diese Ideen mit Mitarbeit, Wissen oder kleinen Geldsummen unterstützen möchten. Bekannte deutschsprachige Plattformen sind Respekt.Net, Youhelp.at oder Mysherpas.de.

In Österreich ist Respekt.Net Vorreiter. Auf dieser Plattform finden sich kreative soziale Projekte, die politische Prozesse und/oder soziale Prozesse verbessern, die bürgerInnengesellschaftliche Vernetzung fördern, die öffentliche Meinung positiv beeinflussen und weder profitorientiert noch staatlich organisiert sind. Entsprechend zielen die Projekte auf Schutz der sozialen und politischen Rechte, Armutsreduktion, Stärkung des Bildungssystems, bessere Integration von MigrantInnen, Entwicklungshilfe oder Umweltschutz.

Respekt.Net basiert auf dem Alles oder Nichts-Prinzip: Nur solche Projekte werden gefördert, die in einem vorgegebenen Zeitraum das Zielbudget durch Spenden zu 100% erreicht wird. So wird sichergestellt, dass nur erfolgversprechende Projekte mit hohem Zuspruch aus der Community umgesetzt werden. Für die Projekt-InitiatorInnen fällt eine Vermittlungsgebühr an (9,84% inkl. Mehrwertsteuer). Es gibt auch die Möglichkeit, Gutscheine (ab 10,- Euro) zu verschenken.

Weitere Informationen: Respekt.Net, Youhelp.at, Mysherpas.de